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Anfänge der TelefonSeelsorge
Die Idee einer Telefonseelsorge entstand in protestantischen Pfarrhäusern: Erstmals 1892 in New York und dann 1953 in London wurden Pfarrer auf die steigende Zahl von Suizidversuchen und Selbsttötungen in ihren Großstädten aufmerksam. Sie boten ihre Telefonnummern in Zeitungsinseraten an, um diesen Menschen doch noch ein Gespräch, ein menschliches Ohr, ein Angebot zur Hilfe in ihrer Verzweiflung geben zu können. So gab der anglikanische Pfarrer einer Londoner Innenstadtgemeinde, Chad Varah, am 2. November 1953 in der „Times“ die Anzeige auf: „Before you commit suicide, ring me up. Telephone Mansion House 9000“. (Bevor Sie versuchen, Selbstmord zu begehen, rufen Sie mich an.)
Aus der Initiative Einzelner wurde in England die Bewegung der „Samaritans“, in Deutschland gründeten sich Mitte der 50er Jahre aus ähnlichen Motiven die ersten TelefonSeelsorge-Stellen in Berlin, Kassel und Frankfurt. In Deutschland haben sich zwei Dachverbände entwickelt. Die evangelische und die katholische Konferenz für TelefonSeelsorge und Offene Tür, die in der gemeinsamen Evangelisch-Katholischen Kommission die Zusammenarbeit der 105 deutschen (meist ökumenischen) TelefonSeelsorge-Stellen organisieren:
www.telefonseelsorge.de
Die TelefonSeelsorge Deutschland feierte im Jahr 2006 ihr 50-jähriges Bestehen im Beisein des Bundespräsidenten Horst Köhler: Am 6. Oktober 1956 wurde in Berlin-Charlottenburg die erste deutsche TelefonSeelsorge gegründet.
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Die Deutsche Telekom ist Partner der TelefonSeelsorge. Ihr Anruf ist kostenfrei.
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