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Dem bundesweiten
Angebot "Telefonseelsorge im Internet" gehört auch unsere Stelle in
Mainz-Wiesbaden an. Wir sind somit
eingebunden in das deutschlandweit vernetzte Angebot unter:
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Das Telefon war seit der Gründung der TelefonSeelsorge lediglich Mittel
zum Zweck, verzweifelte Menschen zu erreichen. Das Internet bietet die
Möglichkeit noch niederschwelliger Ratsuchenden ein Beratungsangebot zur
Verfügung zu stellen. So erreicht die TelefonSeelsorge in der Internetberatung
auch die Menschen, die sich nicht in der Lage fühlen, sich mit ihrer Stimme
an die TelefonSeelsorge zu wenden. Das macht deutlich: Es geht nicht um das
Telefon - es geht um den jeweiligen Menschen in Not.
In der Internetberatung stellt lediglich die Schriftsprache eine Grenze
des Seelsorge- und Beratungsangebots dar. Menschen, die sich z.B. aus
beruflichen Gründen im Ausland aufhalten, können so auch in ihrer
Muttersprache ein Seelsorgegespräch führen. Das ist über das Telefon nicht
machbar. Auch Menschen mit einer Sprech- bzw. Hörbehinderung, können durch
das Internet die TelefonSeelsorge erreichen.
Ratsuchende, die in der Internetberatung für sich hilfreiche Erfahrungen
gemacht haben, können möglicherweise den Entschluss fassen, sich an die
telefonische Beratung zu wenden oder an die Beratungsstelle vor Ort.
Mitarbeit in der Mailberatung: Es arbeiten ausschließlich Ehrenamtliche
mit, die bereits die
einjährige Ausbildung für die Telefonberatung absolviert haben und danach
mehrjährige Beratungserfahrung am Telefon gemacht haben. Zu Beginn ihrer
Mitarbeit in der Internetberatung erhalten sie dafür eine medienspezifische
Weiterbildung.
Eine Buchveröffentlichung mit der Beschreibung unseres Angebots
"Telefonseelsorge im Internet" finden Sie hier:
Neue Medien und
Suizidalität
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