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Unsere aktuellen Themen

 

Sommer, Sonne, Ferienzeit!

Nicht nur tausende hessischer Schüler genießen die Sommerferien: diese ganz besonderen Wochen im Jahr werden von uns allen herbeigesehnt.

Allerdings ist es diesmal so ganz anders als sonst:

 

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Stückchenweise Glück

Schokolade ist als „Gute-Laune-Macher“ wunderbar geeignet – nicht nur, aber gerade auch während Corona. Wenn man sie nicht gerade tafelweise vertilgt, bleibt die Haut rein (es ist ohnehin der Zucker, der die Pickelchen verursacht, nicht der Kakao) und auch die Hüftröllchen halten sich in Grenzen.

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Schwitzen fürs Glück

Zuhause auf der Couch ist es während Corona zweifellos gemütlich. So ein bisschen Bewegung ist dennoch nicht verkehrt, denn so werden wir nicht nur die schlechte Laune los, die sich infolge des Kontaktverbots gerne mal anschleicht. Auch das Immunsystem wird dadurch gestärkt und das können wir zurzeit ja bestens brauchen.

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Hier finden Sie ältere Nachrichten und Berichte

 

Ausbildung Ehrenamtlicher

Falls Sie Interesse an der ehrenamtlichen Mitarbeit in der TelefonSeelsorge Mainz-Wiesbaden haben, lesen Sie sich diese Informationen bitte sorgfältig durch.

  1. Die Arbeit der TelefonSeelsorge

Die TelefonSeelsorge will allen Ratsuchenden die Möglichkeit bieten, befähigte und verschwiegene Gesprächspartner*innen zu finden, die sie in ihrer jeweiligen Situation erst nehmen und ihre Anonymität achten. Die Mitarbeiter*innen versuchen, dem/der Anrufer*in in vorurteilsfreier und unbedingter Offenheit zu begegnen. Ihr Angebot besteht im Zuhören und Klären, im Ermutigen und Mittragen, im Hinführen zu eigener Entscheidung und eventuell im Hinweis auf geeignete Fachleute.

 

 

Wir arbeiten in einem Team von etwa 90 Ehrenamtlichen und fünf Hauptamtlichen. Für unseren Dienst stehen uns Diensträume in Wiesbaden und Mainz zur Verfügung. Das Telefon ist Tag und Nacht besetzt.

 

 

Die TelefonSeelsorge Mainz-Wiesbaden wurde 1973 gegründet. Sie wird von der evangelischen und katholischen Kirche getragen. Sie ist - wie alle Telefonseelsorgestellen in Deutschland - Ausdruck der seelsorglichen Verantwortung der christlichen Kirchen für die Menschen unserer Zeit. Alle Mitarbeiter*innen wissen sich diesem Auftrag verpflichtet und versuchen, ihm in ökumenischer Gemeinschaft gerecht zu werden.

 

 

 

  1. Die Aufnahme

 

Der Dienst am Telefon bringt ein hohes Maß an Belastungen und Anforderungen mit sich. Deshalb ist es in Ihrem und unserem Interesse, wenn wir die Frage einer Mitarbeit sorgfältig klären. Wir möchten Sie deshalb vor Kursbeginn kennenlernen. Dann können wir uns ein Bild machen, wie weit Ihnen und Ihren Begabungen gerade diese Arbeit entspricht. Dazu bitten wir um Ihre Mitarbeit.

 

Als Telefonseelsorger/in brauchen Sie:

 

 - Belastbarkeit:

 

Manchmal hören Sie Dinge, die Sie sehr stark erschüttern. Nicht immer bietet sich schnell die Gelegenheit, mit einem/r anderen Mitarbeiter*in darüber zu sprechen. Da Sie aber unter Schweigepflicht stehen, müssen Sie solche Erlebnisse zunächst mit sich allein herumtragen.

 

 - Einfühlungsvermögen:

 

Viele Anrufer/innen gestalten ihr Leben und ihre Beziehungen völlig anders, als Sie es gewohnt sind. Andere wirken beim ersten Eindruck schroff und abweisend, obwohl sie innerlich tief verzweifelt sind. Sie sollten in der Lage sein, sich in solche, Ihnen fremde Denkweisen und schwer zugängliche Verhaltensweisen hineinzuversetzen.

 

 - Selbstwahrnehmung:

 

Am Telefon sind Sie kein/e neutrale/r Zuhörer*in, sondern bringen Ihre eigenen Konflikte und Lebensmodelle in das Gespräch mit ein. Deshalb ist es wichtig, dass Sie über Ihre eigenen Gefühle und Erfahrungen Bescheid wissen. Wir erwarten, dass jede/r Teilnehmer*in bereit ist, in der Ausbildungsgruppe über sich selbst zu sprechen und kritisch anzuhören, wie die anderen Gruppenmitglieder sie/ihn erleben.

 

 - Teamfähigkeit:

 

TelefonSeelsorge bedeutet für uns nicht, den Anrufenden  einen Rat zu erteilen, sondern ihn/sie als erwachsenen Partner*in ernstzunehmen und mit ihm/ihr gemeinsam Lösungen zu suchen. Um das zu lernen, geschieht die Ausbildung in festen Gruppen: sich gegenseitig zu unterstützen und zu korrigieren, gemeinsam Wege zu erarbeiten, ist unserer Meinung nach für die Arbeit am Telefon mindestens ebenso wichtig wie die allein verantwortete Einzelleistung.

 

 - Offenheit gegenüber religiösen Fragen:

 

Die TelefonSeelsorge ist eine Einrichtung der evangelischen und katholischen Kirche. Manche Anrufer/innen wollen über Glaubensfragen sprechen. Von Ihnen als Bewerber/innen erwarten wir kein Glaubensbekenntnis, wohl aber die Bereitschaft, für sich selbst über diese Fragen nachzudenken und Anrufer/innen mit religiösen Vorstellungen, die von den Ihren abweichen, anzunehmen.

 

Die Bewerber/innen sollten zu Beginn der Ausbildung nicht wesentlich jünger als 25 Jahre sein.

 

Wir teilen Ihnen diese Anforderungen mit, damit Sie zunächst für sich selbst abwägen können, ob Ihnen dieser Dienst liegt oder nicht. Wir bitten Sie auch zu überprüfen, ob Sie die nötige Zeit und Kraft übrig haben, die dieser Dienst erfordert (siehe 4.1.).

 

Wir möchten Sie gerne kennenlernen. Deshalb laden wir Sie zu einem Gespräch mit den Ausbilder*innen ein. Dort können wir klären, ob Ihre Teilnahme am Ausbildungskurs für Sie und für uns zum jetzigen Zeitpunkt sinnvoll ist. Zeitnah vor Beginn der Ausbildung findet ein Kennenlerntag statt, bei dem Sie die anderen Teilnehmer*innen, die Arbeit in der Ausbildung und Themen der Telefonseelsorge näher kennen lernen können. Danach treffen wir gemeinsam die endgültige Entscheidung.

 

Wenn Sie sich für die Arbeit bei der Telefonseelsorge interessieren, gehen Sie also das Risiko ein, eventuell abgelehnt zu werden. Für diesen Fall möchten wir klarstellen, dass es bei der Auswahl nur um die momentane Eignung für die Mitarbeit in der TelefonSeelsorge geht – so wie wir sie verstehen -, nicht um eine Beurteilung Ihrer Person.

 

Wenn Sie sich gerade in einer Psychotherapie befinden, bitten wir Sie, das mit uns zu besprechen. Eine Teilnahme an unserem Ausbildungskurs parallel zu einer laufenden Psychotherapie ist gut zu bedenken.

 

Die endgültige Entscheidung über Ihre Mitarbeit wird am Ende des Ausbildungsjahres getroffen.

  1. Die Ausbildung

Die Ausbildung hat folgende Schwerpunkte:

 - Arbeit an sich als eigenständiger Person und im Beziehungsfeld der Ausbildungsgruppe. Der/die Mitarbeiter*in bringt sich als ganze Person in die TS-Arbeit ein. Dies bedeutet, dass er/sie seine Einstellung und sein/ihr Verhalten erkennt, in Frage stellt und sich gegebenenfalls neu orientiert. Vorhandene Fähigkeiten sollen bejaht und entfaltet werden.

 - Arbeit an der Fähigkeit, Gespräche zu führen. Der/die TS-Mitarbeiter*in braucht für die Gespräche ein geschultes Gespür für die Beziehung, die er/sie mit dem/der Anrufer*in aufbaut, für die Art der Kommunikation, die sich zwischen beiden entwickelt und für die Bewältigungsmöglichkeiten, die sich in einem Gespräch abzeichnen. Er/sie braucht methodische Hilfen, sowohl um das Gespräch mit den Anrufer*innen zu gestalten, als auch um die dabei entstehenden Belastungen zu verarbeiten.

 - Bearbeitung von Informationen zu den verschiedenen Problemfeldern der TS-Gespräche. Viele Anliegen der Anrufer/innen können nur dann sachgemäß besprochen werden, wenn der/die Mitarbeiter/in die wichtigsten Problemzusammenhänge kennt.

Diese drei Schwerpunkte der Ausbildung stehen nicht isoliert nebeneinander, sondern bilden eine Einheit und werden vor allem aus der Selbsterfahrung in der Gruppe entwickelt.

Gegen Ende der Ausbildungszeit besteht Gelegenheit, mit erfahrenen Mitarbeiter*innen ins Gespräch zu kommen, um die Arbeit und den Alltag am Telefon kennenzulernen.

Die Teilnahme an der Ausbildung ist kostenlos.

  1. Die Mitarbeit

Eine Arbeitsgemeinschaft von ca. 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter muss bestrebt sein, die anfallenden Belastungen gleichmäßig auf alle zu verteilen. Wenn Sie den Ausbildungskurs mitmachen, verpflichten Sie sich zu
 - monatlich 12 Stunden Dienst
 - zwölf Nachtschichten pro Jahr
 - zwölf Wochenenddiensten pro Jahr
 - zwei Jahren Mitarbeit nach der Ausbildung

Zu der Arbeit am Telefon kommt die Verpflichtung aller Mitarbeiter*innen  zur Supervision. Diese findet in der ersten Zeit nach der Ausbildung vierzehntägig, danach in dreiwöchigem Abstand statt.

Die Arbeit in dieser Gruppe dient der Reflektion, der gegenseitigen Stützung und Hilfe, dem Zusammenhalt der Mitarbeiterschaft und der Teilnahme an Planungen, die alle Mitarbeiter*innen betreffen.

Absolute Voraussetzung für Arbeit bei der TelefonSeelsorge ist die Verpflichtung zum Schweigen. Da bereits die Ausbildung nur mit Praxisbezug möglich ist, unterschreibt jede/r Teilernehmer*in zu Beginn des Kurses eine Schweigepflichterklärung, die auch dann noch Gültigkeit behält, wenn er/sie aus dem Kurs bzw. aus der Arbeit ausgeschieden ist. Die Schweigepflicht beinhaltet auch, dass außer Ihren nächsten Angehörigen niemand erfährt, dass Sie Mitarbeiter*in der TelefonSeelsorge sind.

Bitte achten Sie schon jetzt darauf, dass Sie möglichst wenig Menschen in Ihre Pläne einweihen, sich bei uns für die Mitarbeit zu melden. Sie müssen bedenken, dass jede/r, der/dem Sie davon erzählen, unter Umständen daran gehindert werden könnte, bei uns anzurufen, weil sie/er befürchten muss, eine bekannte Person am Telefon anzutreffen.

 

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Leitungsteam:

 

Jochen Kreyscher, Pfarrer

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Dr. theol. Christopher Linden, Diplom-Psychologe

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Claudia Orthlauf-Blooß, Pastoralreferentin

Mail: orthlauf-blooß@telefonseelsorge-mz-wi.de

 

Benedicta Schimmel, Pastoralreferentin

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Tim Sittel, Pfarrer

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Geschäftsstelle:

 

TelefonSeelsorge Mainz-Wiesbaden

Schusterstraße 54
55116 Mainz

Tel. 06131/220511
Fax 06131/232673

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Unsere Geschichte

 

Wo kommen wir her?

Hier finden sie die Geschichte der TelefonSeelsorge Mainz-Wiesbaden

 

Die TelefonSeelsorge Mainz-Wiesbaden wurde 1973 gegründet. Damit gehört sie zur zweiten Generation von TelefonSeelsorge-Stellen in Deutschland. Sie entstand durch voneinander unabhängige Initiativen in den beiden Städten.

In Mainz stand die Glaubensinformation der Karmeliterpatres in der Augustinerstraße am Anfang. In Wiesbaden waren es Ideen des evangelischen Dekanatsverbandes und des katholischen Stadtdekans. Beide Initiativen hörten voneinander und schlossen sich zusammen. Denn aus den beiden Städten und den Regionen Mainz und Wiesbaden wurde eine hohe Zahl von Anrufen vermutet. So entstand etwas Besonderes über den Rhein und die Konfessionen hinweg: Ein Trägerverein ermöglichte die einzigartige Kooperation zwischen
 den beiden Landeshauptstädten, zwischen der evangelischen und der katholischen Kirche und zwischen den Menschen links und rechts des Rheins. Gebildet wurde dieser Trägerverein aus dem Gesamtverband der katholischen Kirchengemeinden Wiesbadens, dem damaligen Evangelischen Dekanatsverband Wiesbaden und den Kirchengemeinden in AKK, dem Bistum Mainz und dem Evangelischen Dekanat Mainz. Ab März 1974 konnte der Dienst am Telefon rund um die Uhr beginnen. Bis heute wird dieser 24-Stunden-Dienst von rund 90 ehrenamtlichen und den hauptamtlichen Mitarbeitenden gewährleistet.

Vor-Ort-Beratung

 

Offen für ein Gespräch vor Ort

Sie können auch zu einem persönlichen Gespräch vorbeikommen. Die Beratung vor Ort geschieht

- anonym

- vertraulich

- kostenfrei

- kurzfristig

 

Mainz: Krisen und Lebensberatung

Schusterstraße 54

55116 Mainz 

Tel: 0 61 31 / 22 05 11

 

Wiesbaden: Krisen und Lebensberatung

Emser Str. 18

65195 Wiesbaden

Tel: 0611 / 598 715

 

Angebot

Krisen- und Lebensberatung für Einzelne und Paare

Sprechzeiten

Sie können Termine telefonisch vereinbaren. Gegebenenfalls hinterlassen Sie dazu bitte Ihre Telefonnummer auf dem Anrufbeantworter.

 

 

 

 

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